© Tomasz Zajda / Fotolia.com

Mesto Drucksprüher zur Schädlingsbekämpfung

« Richtige Anwendung im Garten »

Blattläuse, Spinnmilben, Schnecken – wir alle wissen von den Plagen zu berichten, die in regelmäßigen Abständen unsere Pflanzen sowohl draußen im Garten als auch in der Wohnung befallen. Biologische und naturnahe Maßnahmen können zwar helfen, in manchen Fällen kommen wir aber nicht daran vorbei, ein chemisches Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Wir geben Tipps, was Sie bei der Anwendung von Sprühgeräten beachten müssen.

Wenn Schädlinge unsere Pflanzen befallen

Eine der wohl lästigsten Insektenart, mit der unsere grünen Freunde zu kämpfen haben, ist die Blattlaus. Nicht nur Zimmerpflanzen, auch Obstbäume zählen zu Wirten des Schädlings. An den jungen Blättern und Trieben vermehren sich ganze Kolonien dieser kleinen Tierchen. Dabei saugen sie den ganzen Lebenssaft aus, die Blätter können nicht mehr wachsen, werden braun und sterben ab. Jede Blattlaus produziert bis zu 5 Nachkommen pro Tag – wir können uns vorstellen, wie rasant sich die Insekten ausbreiten. Deshalb sollte man sofort nach dem Erkennen des Befalls gegen die Schädlinge vorgehen.

Blattlaus
© Anterovium / Fotolia.com

Die größte Gefahr für Zimmerpflanzen sind Spinnmilben. Das typische Schadbild sind die feinen hellen Sprenkel, die man auf der Blattoberfläche erkennt. Spinnmilben ziehen nämlich mit ihrem Stachelsauger den Pflanzensaft aus den Zellen, wodurch sie austrocknen und sich hell verfärben. Orchideen und Kakteen sind beliebte Wirte dieser kleinen Spinnen. Besonders bei starkem Befall ist der Einsatz von Pflanzenschutzmittel alternativlos.

Tipps für die fachgerechte Anwendung von Sprühgeräten

Bevor es losgeht, sollten Sie zuerst analysieren, welches Schädlingsproblem überhaupt vorliegt. Erst wenn Sie wissen, welches Pflanzenschutzmittel in welcher Dosis einzusetzen ist, können Sie das richtige Sprühgerät anschaffen. Bei der Auswahl gilt es einige Faktoren zu beachten.

Pflanzenschutz: Das richtige Sprühgerät wählen

DRUCKSPRÜHER 3132 PRMüssen Sie Zimmerpflanzen behandeln, sollten Sie einen Fein-Drucksprüher mit einem Fassungsvermögen von etwa einem Liter verwenden. Auch für einen kleinen Garten mit überschaubaren Beeten ist ein solches Gerät geeignet, wobei dann ein Fassungsvermögen von zwei Litern von Vorteil ist, damit sie es nicht so oft nachfüllen müssen. Für mittelgroße und weite Gärten wird hingegen ein Drucksprühgerät empfohlen, welches über eine Füllmenge von ca. 5 Litern verfügt. Damit können wir auch kleinere Bäume und Sträucher problemlos besprühen.

Der Hersteller Mesto hat genau für diesen Zweck effektive, sichere und professionelle Produkte entwickelt.

FERROX Hochdrucksprühgerät Effektiver Pflanzenschutz mit dem Mesto Drucksprüher FERROX

Das deutsche Unternehmen Mesto kann auf über 90 Jahre Erfahrung in der Produktion von Sprühgeräten zurückblicken. Ein so lange andauernder Erfolg ist nur möglich, wenn Qualität und Leistung an erster Stelle stehen.

Das Hochdrucksprühgerät FERROX punktet genau mit diesen Eigenschaften. Konzipiert für den professionellen Einsatz im Garten-, Forst- und Landwirtschaftsbereich erfreut sich der Drucksprüher auch in privaten Gärten einer steigenden Beliebtheit. Mit einem Druck von 6 bar wird das Pflanzenschutzmittel bei einer maximalen Füllmenge von 5 Liter auf die befallenen Stellen verteilt.

INOX PLUS Hochdrucksprühgerät Der Mesto Drucksprüher INOX PLUS – die leistungsfähige Alternative

Auch der Mesto Drucksprüher INOX PLUS bietet alle Vorteile eines modernen Drucksprühgerätes. Der Apparat verfügt über einen 6 Liter fassenden Edelstahlbehälter und ist mit austauschbarem Sicherheitsventil samt Manometer ausgestattet. Über das integrierte Schauglas kann man jederzeit den Füllstand kontrollieren.

Das Mesto Drucksprühgerät verfügt über einen 2,5 Meter langen Spiralschlauch und ein 50 Zentimeter langes Spritzrohr. Mit einem Gurt schultert man den Drucksprüher bequem über, wodurch auch ein längerer Pflanzenschutz-Einsatz problemlos möglich ist.

Während des Sprühvorgangs ist Schutzkleidung Pflicht

Ohne Schutzanzug, Arbeitshandschuhe und Atemschutz ist die Anwendung von Sprühgeräten grob fahrlässig. Zu groß ist die Bedrohung, mit den giftigen Chemikalien in direkten Kontakt zu kommen. Der Schutzanzug Kleenguard A40 ist beispielsweise aus absolut strapazierfähigem Material gefertigt. Eine Laminatschicht an der Oberfläche schützt uns verlässlich vor Sprühnebel und Spritzern. Das Innenfutter des Schutzanzugs besteht aus abriebfestem Spunbond-Polypropylen.

Schutzkleidung

Komplettiert wird die Ausrüstung durch widerstandsfähige Handschuhe. Ob beschichtet, aus Leder oder aus Textil – das Material spielt dabei nur eine Nebenrolle. Wichtig ist, dass die Arbeitshandschuhe reißfest sind. Unverzichtbar ist auch die Verwendung eines Atemschutzes. Zu beachten ist, dass die Atemschutzmaske mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet ist. Diese Filterart schafft es nämlich, giftige Dämpfe und Gase aus der Luft zu holen. Auch wenn es auf den ersten Blick mühsam erscheint: Nur Schutzkleidung hilft, Unfälle und gesundheitsschädigende Wirkungen zu vermeiden.

Was ist nach der Anwendung zu beachten?

Nach der Verwendung eines Drucksprühers für den Pflanzenschutz müssen alle Geräteteile gründlich mit Wasser ausgespült werden. Vorrangig sollte das noch im Garten passieren, um zu vermeiden, dass die Chemikalien in die Toilette, in den Gully oder in Gewässer gelangen. Selbstverständlich sollten wir auch unsere Hände gründlich waschen. Kleidung, die mit dem Pflanzenschutzmittel in Kontakt geraten ist, müssen Sie wechseln. Restmengen und Verpackungen sind Giftmüll und werden ordnungsgemäß entsorgt.

Spritzmittel
© Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Auch bei der Lagerung ist höchste Vorsicht geboten: Chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung dürfen nicht in der Nähe von Lebensmitteln aufbewahrt werden, angebrochene Verpackungen müssen Sie absolut dicht verschließen. Außerdem ist Vorsorge zu treffen, dass Kinder und Tiere nicht in die Nähe der Pflanzenschutzmittel gelangen können. Nur so können Sie sicherstellen, dass keine Verwechslungen mit dramatischen Folgen passieren. Ist der Schutz Ihrer Pflanzen gelungen, können Sie sich wieder an unbeschwerter Flora erfreuen. Wir wünschen Ihnen einen grünen Daumen!