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Gartensteckdosen aus Edelstahl

« Energieversorgung für den Außenbereich »

Angesichts der Hektik unserer Zeit, gewinnt der eigene Garten als Oase der Entspannung zunehmend an Relevanz. Aufgrund des sich ausbreitenden Lichtermeeres ist eine stabile Stromversorgung inzwischen jedoch selbst dort unerlässlich geworden. Zahlreiche deutsche Eigenheimbesitzer nutzen dafür heutzutage fest installierte Gartensteckdosen mit robustem Edelstahl-Gehäuse. Deren räumliche Nähe zu den Verbrauchern erweist sich allerdings nicht nur zu Beleuchtungszwecken als vorteilhaft.

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Edisons Erbe

Schließlich wimmelt es im durchschnittlichen deutschen Garten inzwischen regelrecht vor beleuchteten bzw. beweglichen Deko-Artikeln und sonstiger High-Tech-Ausrüstung. Darüber hinaus erleichtert die strategisch günstige Platzierung fest installierter Gartensteckdosen die Arbeit mit elektrisch betriebenen Gartenwerkzeugen, wie

ungemein. Im Prinzip werden heutzutage jedoch so viele alltägliche Aktivitäten per Smartphone und Tablet gehandhabt, dass man u. U. selbst dafür mittlerweile Strom im Garten benötigt. Die klassische Kabeltrommel zeigte sich in den vergangen Jahren mit diesem geballten Energiebedarf immer öfter überfordert, sodass technikaffine Eigenheimbesitzer nach Alternativen verlangten. Dass diese Problematik eines Tages aktuell werden würde, dürfte Thomas Edison, als er fieberhaft an der Entwicklung der ersten funktionstüchtigen Glühlampe forschte und damit den Grundstein für den heutigen Weltkonzern General Electric legte, wohl kaum vorhergesehen haben. Die deutschen Elektro-Konzerne hatten bei der Entwicklung der multiplen Außensteckdose jedoch den Vorteil, dass eine ähnliche Geräteklasse schon Jahrzehnte zuvor etabliert worden war: Die Steckdosenleiste. Diese musste letztlich nur noch an die speziellen Gegebenheiten im Garten, also die sich ändernden Witterungsbedingungen und den Einfluss von Flora und Fauna, angepasst werden. Dazu war zunächst ein Wechsel der Perspektive vonnöten. Denn während Steckdosenleisten für den Innenbereich waagerecht angeordnet werden, damit sie nicht zur Stolperfalle mutieren, müssen Gartensteckdosen gewissermaßen über den Dingen schweben. Demnach finden sie sich zumeist in einem turmartigen Gehäuse wieder, weshalb Techniker in diesem Zusammenhang auch gerne den Begriff der Steckdosen- bzw. Energiesäule verwenden.

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Kostengünstige Varianten davon sind aus Kunststoff gefertigt und werden anlog zu handelsüblichen Solarleuchten per Spieß direkt in die Erde gesteckt. Somit lässt sich sogar eine gewisse Rest-Flexibilität für den Strom im Garten bewahren. Wer es lieber etwas dezenter mag, wird sich wohl eher an getarnten Gartensteckdosen im Felsen-Look orientieren. Den Absatzzahlen der Elektro-Branche ist jedoch definitiv zu entnehmen, dass die Deutschen Gartensteckdosen mit Edelstahl-Gehäuse bevorzugen. Wie bei allen elektrischen Betriebsmitteln gilt aber selbstverständlich auch für die Steckdosensäule, dass optische Aspekte zunächst außen vor zu lassen sind, solange die Frage der Sicherheit noch ungeklärt im Raum schwebt.

Fatal: Tsunami trifft Außensteckdose

Schließlich nützen Eigenheimbesitzern selbst die edelsten Gartensteckdosen im Edelstahl-Gehäuse herzlich wenig, wenn diese von hinterhältigen Sandstürmen oder Tsunamis heimgesucht werden. Hier kommt die VDE-Vorschrift für den Berührungsschutz elektrischer Betriebsmittel im Außen-Bereich ins Spiel: „Im Geltungsbereich ist die Schutzklasse IP44 die Minimalanforderung für elektrotechnische Installationen in Feuchträumen (also Küche, Bad, Keller und Garten)“. Dabei definiert die erste Kennziffer (mit der maximal möglichen Stufe 6) den Schutz gegen direkte Berührung und das Eindringen von Fremdkörpern, während die zweite (Maximalwert 9) Auskunft darüber gibt, wie stark das Gehäuse gegen das Eindringen von Wasser immunisiert wurde. Die Schutzart IP44 ist mit dem Schutz vor allseitigem Spritzwasser und Staubkörnern bis zu einem Durchmesser von 1 mm damit schon recht hoch angesiedelt. Die darüberhinausgehenden Schutzarten wurden eher für betriebliche und industrielle Zwecke definiert und finden daher bei Produkten für den Privatsektor nur äußerst selten Anwendung. Wer dazu neigt, seinen Garten und die Steckdosensäule mittels Hochdruckreinigern zu säubern, darf aber durchaus nach der Schutzklasse IP45 Ausschau halten, die den Schutz vor düsenbetriebenem Strahlwasser beinhaltet. Neben der Sicherheit gibt es vor dem Erwerb multipler Gartensteckdosen mit Edelstahl-Gehäuse allerdings auch technische Aspekte zu beachten.

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Maximale Energiezufuhr dank Drehstrom im Garten

So entscheidet sich je nachdem, wie viel Strom bzw. Steckplätze benötigt werden, ob eine Energiesäule mit einer einzelnen Gartensteckdose genügt oder doch eher die multiple Variante benötigt wird. Den Verkaufsschlager der Elektro-Branche repräsentiert dabei zweifelsfrei die Steckdosensäule mit Edelstahl-Gehäuse und vier Steckplätzen. Außerdem ist bei Steckdosen für den Außenbereich grundsätzlich darauf zu achten, dass sie mit einem erhöhten Schutz vor direkter Berührung, also einer Kindersicherung und eigenständig schließenden Klappdeckeln versehen wurden. Schließlich sind sie immerzu der Witterung ausgesetzt und in allen vier Himmelsrichtungen von feindlich gesinnten Mikroorganismen umzingelt.

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Das entscheidende Kriterium bei der Kaufentscheidung für Gartensteckdosen mit Edelstahl-Gehäuse betrifft dennoch die benötigte Volt-Anzahl. So verfügt eine herkömmliche Gartensteckdose selbstverständlich über den üblichen 230V-Anschluss. Gartengeräte mit besonders leistungsstarken Motoren, wie Häcksler oder Pumpen für den Gartenteich, lassen sich aber nur mittels CEE-Steckverbindung (deutscher Standard-Industrie-Anschluss für Drehstrom-Verbraucher mit 400V) betreiben. Diese sind in der Steckdosensäule selten verbaut, weshalb solche Modelle zumeist nur im Fachhandel bezogen werden können. Bis zu diesem Punkt zeichnet sich nun schon recht klares Bild davon ab, welche Vorzüge der Gartensteckdose mit Edelstahl-Gehäuse zum allgemeinen Trend beitrugen. Leicht gebremst wird er dagegen von den Umständen, die im Zuge der Installation zu beachten sind.

Gartensteckdosen aus Edelstahl suchen Anschluss

Das betrifft zunächst den für elektrische Steckverbindungen unüblichen Standort. Denn während Steckdosenleisten für die Wohnung schon über eine fachgerecht angebrachte Anschlussleitung verfügen, muss diese im Außenbereich erst mal verlegt werden. Aufgrund des hohen Energiebedarfs einiger Gartenwerkzeuge, bedarf es dazu jedoch keiner normalen Leitung, sondern spezieller Starkstromkabel, die sich für die Verlegung im Erdreich eignen. Schon dieser Punkt verdeutlicht, dass die Fähigkeiten des durchschnittlichen Hobbyheimwerkers hier an ihre Grenzen geraten. Und die nächste Komplikation befindet sich nur wenige Meter weiter. So sind die Stromkreise in deutschen Haushalten grundsätzlich mit Fehlerstromschutzschaltern bis zu einer Stromstärke von 16A abgesichert.

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Wenn man die Steckdosensäule nun an einen bestehenden Stromkreis anschließt, den bereits mehrere Verbraucher nutzen, ist diese Belastungsgrenze schnell erreicht. Demnach empfiehlt es sich, für die Säule einen separaten Stromkreis anzulegen, damit die Sicherung während der Gartenarbeit nicht fortlaufend auslöst. Dazu muss zunächst allerdings die Stromzufuhr am Hausanschluss (mit Spannungen von bis zu 1000V) unterbrochen werden, was wiederum detaillierte Kenntnisse über Starkstrom-Verbindungen voraussetzt. Somit gestaltet sich die Installation der Säule schon ziemlich umfang- und auch kostenreich. Angesichts der hohen deutschen Lohnstandards übersteigt ihre finanzielle Belastung die Anschaffungskosten der Säule daher um ein Vielfaches.

Famos: Funktionalität trifft Stil

In der Gesamtbetrachtung überwiegen die Vorteile der fest installierten Gartensteckdosen mit Edelstahl-Gehäuse aber deutlich: So gewährleistet ihr robustes Material höchste Widerstandskraft gegen unterschiedlichste Witterungsbedingungen. Und wenn sie fachgerecht installiert wurden, arbeiten Energiesäulen in der Regel über Jahrzehnte völlig wartungsfrei. Somit weisen sie, bis auf die hohe Startinvestition, keine Nachteile auf. Dies gilt insbesondere für Säulen mit CEE-Steckverbindungen für Drehstrom-Verbraucher, die in deutschen Haushalten, selbst in der Garage, recht selten anzutreffen sind.

Im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten sticht jedoch vor allem ihre optische Erscheinung heraus. So sind neben funktionalen Modellen mit weißer und schwarzer Lackierung inzwischen zahlreiche Säulen erhältlich, die im Garten als Blickfang fungieren und teilweise auch mit Leuchtfunktion versehen wurden. Womöglich ist gerade ihr makelloses Äußeres aber auch ein Grund dafür, dass Energiesäulen bislang noch nicht mit sperrigen Solarmodulen kombiniert wurden. Allerdings finden zurzeit, ursprünglich für die Raumfahrt entwickelte, flexible Solarbauteile ihren Weg auf den zivilen Absatzmarkt. Wenn der Trend zur Außensteckdose ungebrochen anhält, dürften dementsprechende Modelle also schon bald realisiert werden. Womit dann auch die nächste Entwicklung vollzogen wäre, die Edison in ehrfürchtiges Staunen versetzt hätte.