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Geradschleifer und Zubehör

« Praktische Helfer für die Metallbearbeitung »

Der Geradschleifer ist ein Werkzeug, das in der Metallbearbeitung überaus wichtig ist. Er ist insbesondere zum Vorbereiten oder Verputzen von Schweißnähten im Einsatz. Neben den elektrisch betriebenen und mit Akku ausgestatteten Modellen sind in der Industrie vorwiegend sehr robuste druckluftbetriebene Modelle für den Dauereinsatz üblich. Doch wie sind solche Schleifer genau aufgebaut? Und wie funktionieren sie?

Geradschleifer und Zubehör kurz vorgestellt

Professionelle Handwerker, Stahlbauer und ambitionierte Heimwerker können mit dem Geradschleifer hervorragend saubere und präzise Schleifarbeiten durchführen. Es gibt viele Situationen, wo der herkömmliche Winkelschleifer an seine Grenzen stößt. Hier ist der Geradschleifer ideal, wenn es unter anderen darum geht, an unzugänglichen Stellen oder im Inneren von Rohren Schleifarbeiten auszuführen. Diese Werkzeugmaschine ist handlich und nicht zu schwer. Somit ist ein ermüdungsarmes Arbeiten möglich. Die Lagerung der Antriebswelle und des Rotors ist vibrationsarm ausgeführt. Verschiedenen Modelle erlauben es, sehr schnell unterschiedliches Zubehör anzubringen. Somit ist nicht nur Schleifen, sondern auch Fräsen und Gravieren möglich. Dazu kommen Aufnahmen mit passgenauen Spannzangen zum Einsatz.

Geradschleifer bei Feinarbeiten
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Worauf sollten Sie beim Kauf von Geradschleifern besonders achten

Schleifer ersetzen heutzutage die früher übliche Feile. Es lassen sich grobe und feine Schleifarbeiten realisieren. Wählen Sie das Gerät nach seinem hauptsächlichen Einsatzgebiet aus. In einer Kunstschmiede oder beim Heimwerker stehen oft filigranere Arbeiten an. Hier ist ein leichtes handliches Modell angebracht. Sind Sie dagegen mit groben Schweißarbeiten befasst, dann ist es besser, eine schwerere Ausführung zu wählen. Auf Baustellen ist nicht immer Netzstrom vorhanden. Hier sind wiederum akkubetriebene Werkzeuge zu bevorzugen. Achten Sie auf stabile, langlebige Ausführungen. Ein weiterer Punkt, auf den beim Kauf zu achten ist, stellt die Sicherheit dar. So sollte der Motor bei einer Blockierung des Werkzeugs abbremsen, um Ihnen nicht die Hand zu verdrehen. Dies geschieht mit einer sogenannten Überlastkupplung. Sinnvoll ist es, wenn der Geradschleifer über einen zweiten Griff verfügt. Dadurch ist ein Führen und Halten der Maschine besser möglich. Große Geradschleifer erfordern aufgrund ihres Gewichts sowieso eine Zweihandbedienung. Besitzen Sie noch alte Geräte ohne Überlastkupplung, dann ist es angebracht, diese mit einem neuen Modell nach aktuellen Sicherheitsstandards zu ersetzen.

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Ermüdungsfreies längeres Arbeiten mit dem Geradschleifer ist machbar

Gerade beim dauerhaften Einsatz, wie er im Stahlbau oder in Industriebetrieben und Schlossereien vorkommt, sollten die eingesetzten Maschinen vibrationsarm sein und eine geringe Lärmbelästigung erzeugen. Es gibt sogenannte lärmgedämmte Maschinen. Vibrationsarm ist so eine Werkzeugmaschine, wenn die Welle und der Rotor über eine ausbalancierte und robuste Lagerung verfügt. Zusätzlich gibt es eine Sanftanlauffunktion, die meist elektronisch realisiert wird. Ein Gewicht der Maschinen um die 1,5 kg wird als ideal angesehen, um länger damit zu arbeiten. Beim Gewicht sind Grenzen gesetzt, denn eine robuste, gut gelagerte und kräftige Maschine ist nun mal nicht aus leichten Kunststoff allein herzustellen.

Profimaschinen verfügen meist über ein Aluminiumdruckgussgehäuse.

Geradschleifer, ihre Handhabung, Erläuterung der Vorteile und Extras dieser Schleifer

Im Allgemeinen ist ein Geradschleifer schon ein Kraftpaket. Leistungen zwischen 250 Watt und 800 Watt sind üblich. Trotz dieser massiven Leistung ist ein feinfühliges und genaues Arbeiten mit diesen Elektrowerkzeugen möglich. Der Schleifer liegt meist gut in der Hand, wobei eine Hand in der Nähe des Werkzeugs platziert ist und die andere im Bereich des Motors. Leichte Maschinen wie der sogenannte Dremel lassen sich auch gut mit einer Hand führen. Ein leicht erreichbarer Schalter, der sich arretieren lässt, ist bei den meisten Modellen ergonomisch angeordnet. Am beste Sie testen vor dem Kauf die Handhabung oder erkundigen sich bei Freunden, Bekannten oder Arbeitskollegen, was ihnen an dieser Werkzeugmaschine wichtig erscheint. Verschiedene Modelle bieten zusätzlich eine variable Drehzahlregelung an. Somit ist es möglich die Drehzahl den entsprechend eingesetzten Werkzeugen anzupassen. Dabei ist es möglich Holz, Stahl, Aluminium und auch Edelstahl mit dieser Maschine zu bearbeiten. Der Drehzahlbereich sollte dabei am besten bis zu 20.000 U/min gehen. Dies ist ein optimaler Wert für die Stahlbearbeitung. Kabellos arbeiten dank modernster Akkutechnologie für Werkzeugmaschinen ist heutzutage kein Problem mehr. Hochleistungsakkus sind mittlerweile auch im Bereich der Geradschleifer im Einsatz. Neben Stahlarbeiten nutzt auch der Trockenbauer diese leistungsfähigen und sehr handlichen Maschinen. Ersatzakkus sind auf alle Fälle empfehlenswert, denn die Betriebsdauer mit Akku ist begrenzt.

Verschiedene Aufsätze zur Feinbearbeitung
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Lange Lebensdauer durch robusten Aufbau und Aluminiumgehäuse

Gehäuse von Geradschleifern müssen robust sein. Hier ist beispielsweise das Aluminiumgehäuse wie beim Bosch Geradschleifer ein Bauteil, welches eine lange Lebensdauer der Maschine garantiert. Hersteller wie Bosch, Makita, Proxxon und Hitachi statten ihre Schleifer mit einem robusten Aluminiumdruckgussgehäuse aus. Dieses ist stoßfest und verhindert das Eindringen von Staub und Wasser in den Elektromotor. Die Spannzange am schmalen Ende ist das wichtigste Element, um Werkzeuge präzise einzuspannen. Dabei garantieren Spannzangen einen akkuraten Rundlauf des Werkzeuges. Hier lassen sich Stiftschleifkörper sowie Stiftfräser einspannen. Der Griff beziehungsweise das Motorgehäuse bestehen bei den meisten Modellen aus schlagfestem Kunststoff. Teilweise sind Gummieinlagen mit eingearbeitet. Diese Bauart schützt gut vor der Übertragung von Vibrationen. Bosch und Makita bieten bei den angebotenen Werkzeugmaschinen einen garantierten Lärmschutz serienmäßig an.

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Einige Maschinen von Hitachi, Makita und Bosch sowie Geradschleifer Zubehör vorgestellt

Modelle wie der Hitachi Schleifer GP 2S2 6MM mit 1,6 kg Gesamtgewicht gehören schon zu den schwereren Ausführungen für den robusten täglichen Einsatz. Diese Maschine verfügt über einen Spannzangeneinsatz für Aufnahmestifte von 3, 6 oder 8 mm. Der Schleifspindelhals beträgt gerade einmal 35 mm. Es lassen sich Schleifstifte bis zu 25 mm Durchmesser einsetzen. Die Leerlaufdrehzahl ist mit 29.000 U/min angegeben. Spannzange und zwei Schlüssel zum Werkzeugwechsel werden mitgeliefert. Der Antrieb erfolgt mit Netzstrom. Bei den Akkumodellen ist der Makita DGD800Z 18V zu empfehlen. Akku und Ladegerät sind separat erhältlich. Der maximale Werkzeugdurchmesser ist mit 36 mm angegeben. Eine Spannzange von 6 mm ist Bestandteil der Lieferung. Das Gesamtgewicht beträgt 2,0 kg. Von Bosch gibt es das akkubetriebene Modell GSS-18 V-LI. Auch hier sind Akku und Ladegerät separat im Angebot. Zum Einsatz kommt eine Spannzange von 8 mm Durchmesser. Die beiden letztgenannten Maschinen verfügen über eine Wiedereinschaltsperre. Die Aufbewahrung erfolgt in einem praktischen Transportkoffer. Dieselbe Werkzeugmaschine von Bosch ist ebenfalls statt dem 2 Ah-Akku mit einem leistungsfähigen 5 Ah-Akku und Ladegerät erhältlich.

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Sinnvolles Geradschleifer Zubehör im Einsatz

Sehr nützliches Zubehör ist der Spannbügel, welcher in unterschiedlichen Abmessungen angeboten wird. Mit diesen befestigt man das zu schleifende Werkstück sicher auf einen Arbeitstisch. Für spezielle Arbeiten gibt es einen Aufspannbock für 43 mm Spannhals. Dies macht beispielsweise Sinn, wenn mit einer biegsamen Welle geschliffen wird. Verschiedene Biegewellen dienen dazu, an schwer zugänglichen Stellen Schleifarbeiten durchzuführen. Zum Einsatz von Kleintrennscheiben gibt es einen speziellen Spanndorn. Sortimente an Spannzangen ergänzen das Angebot an Zubehörteilen.