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Rasen düngen

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Besonders ein Zierrasen ist im Prinzip eine Monokultur und kann nicht wie eine wildwachsende Wiese selbst für seine Nährstoffe sorgen. Hier muss durch Rasendünger zur richtigen Zeit und in passender Menge die notwendige Nährstoffmenge zugeführt werden. Je nach Art der Rasenpflege ist dabei mehr oder weniger Düngemittel erforderlich. Erfahren Sie mehr!

Rasen düngen will gelernt sein, denn es gibt einige Dinge zu beachten

Der eigene Garten ist für viele nicht nur Hobby, sondern auch ein Ort um sich zu betätigen oder einfach auszuspannen. Dazu gehört auch ein Plätzchen mit Rasen. Dort lässt sich eine Grillecke einrichten oder auch eine Hollywoodschaukel aufstellen. Sitzgarnituren und Liegestühle sind auf der Rasenfläche im Garten ebenfalls gut nutzbar. Damit der Rasen immer kräftig bleibt und nicht zu viel Unkraut hervorbringt, sind einige wesentliche Dinge wie das korrekte vertikutieren, mähen und Unkraut entfernen Dinge, die regelmäßig erfolgen sollten. Beim Düngemittel gilt, viel hilft nicht unbedingt viel!

Düngen mit dem Handstreuer
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Welcher Rasendünger ist für meinen Garten geeignet

In der Natur findet man meist keine Rasenmonokulturen, wie sie beim Zierrasen vorhanden sind. Blühende Wiesen versorgen sich selbst mit allem notwendigen durch den Mulch, die Arbeit der Kleinlebewesen und die eigene Wiederaussaat der Samen, wenn die Wiese blüht. Beim Zierrasen ist das eher nicht erwünscht, denn der er soll sauber und gepflegt aussehen. Daher sind die vom Hersteller der Rasenmischung empfohlenen Düngemittel sicher erste Wahl. Richtig dosiert geben diese Düngemittel alles Erforderliche, was die Rasenfläche und der Rasensamen benötigen. Wichtige Nährstoffe zum Rasen düngen sind unter anderem Stickstoff, Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen und Spurenelemente. Werden diese Dinge nicht ausreichend zugeführt, vergilbt das Gras und verliert seine satte grüne Farbe. Der Zuwachs an neuen Gräsern geht stark zurück und erste lichte Stellen treten da auf, wo meist vorher Unkraut sich breitgemacht hatte.

Was ist denn das ideale Düngemittel für die Rasenfläche im heimischen Garten

Gut bedient ist man sicherlich mit einen sogenannten Langzeitdünger. Zierrasen ist eine Dauerkultur mit einer ganzjährigen Vegetationsdecke. Spezielle Langzeitdünger zum Rasen düngen stellen vor allem den stetig erforderlichen Stickstoffbedarf sicher. Durch die automatische Dosierung werden unerwünschte Wachstumsschübe oder auch Verätzungen des Rasens durch Überdüngung vermieden. Ein gleichmäßiger, intensiver und dichter Wuchs ist das Ergebnis von richtiger Bewässerung und Düngung. Der Langzeitdünger verhindert wirksam, dass die dringend benötigten Nährstoffe in den Boden ausgewaschen werden und somit verloren gehen. Verwenden Sie dagegen die Sofort- oder Schnelldünger die im Handel erhältlich sind, eher vorsichtig. Schnell wird somit die Düngung überdosiert und dem Zierrasen mehr Schaden als Nutzen zugeführt. Die Wirkdauer der Langzeitdüngemittel richtet sich nach dem eingesetzten Stickstoff. Perioden von 6 – 12 Wochen sind aber mit einer Düngung durchaus realisierbar. Auf der Düngemittelverpackung sind alle wesentlichen Bestandteile der Zusammenstellung einzeln aufgeführt. Es gibt bei der Stickstoffdüngung mit Rasen-Langzeitdüngern drei wesentliche Düngerformen. Unterschieden wird einmal in natürlichen organischen Stickstoff, dann synthetisch-organischen Stickstoff sowie umhüllter Stickstoff mit NPK-Kern.

Dünger in Granulatform
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Gartenarbeit ist auch das Freihalten der Rasenflächen von Unkraut sowie richtige Düngung

Die Gartenarbeit beinhaltet viele Dinge. Bezüglich der Rasenflächen bedeutet sie das ständige wässern, freihalten von Unkraut und Düngung. Vor allen die Düngung in der korrekten Menge ist äußerst wichtig, denn ein Zierrasen nimmt es sehr übel, wenn er überdüngt wird. Die Rasenpflanzen werden übrigens bei Überdüngung regelrecht verbrannt, was sich als gelber Rasenflecken darstellt. Somit ist die Annahme komplett falsch, dass sich die Natur nimmt, was sie braucht. Dies trifft keinesfalls auf einen Zierrasen zu, denn er ist nun mal nicht in der Natur so gewachsen. Wenn noch dazu die Rasenfläche in sehr kurzen Intervallen gemäht wird, ist das Problem noch schlimmer, denn es muss ständig neue Nahrung in Form von Mineralien und Nährstoffen durch Dünger zugeführt werden. Um der Rasenfläche ein schönes Aussehen zu geben, ist ständig darauf zu achten, dass sich kein Unkraut breitmacht. Werden die Unkrautflächen zu groß, hilft nur noch großflächiges Entfernen des Unkrauts und anschließendes säen von neuen Samen.

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Warum also Düngen?

Das Düngen ist erforderlich, denn nach jedem Rasenschnitt werden durch das Entfernen des Schnittgutes auch die am Boden befindlichen Nährstoffe meist mit entfernt. Anders sieht es dagegen bei einem Mulchschnitt aus. Gerade bei häufigem Mähen sind verstärkt Nährstoffe erforderlich, denn der Rasen soll ja kräftig und gesund nachwachsen. Um Düngemittel in richtiger Dosierung und Weise zuzuführen, sollten Sie die vier Hauptfragen beachten, die nachfolgend aufgeführt sind. Sie sollten sich an Hand der Gebrauchsanleitung klar werden:

  • Wie viel Dünger wird benötigt?
  • Wie kann man am besten die erforderliche Düngermenge berechnen?
  • Wie bringen Sie den Dünger optimal aus, damit er gleichmäßig verteilt ist?
  • Wann ist der beste Zeitpunkt zum Ausbringen des Düngemittels?

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Diese Fragen sind nicht so einfach beantwortet, denn jeder Boden ist anders beschaffen. Verlässliche Auskunft kann hier eigentlich nur eine Bodenprobe geben.

Je nach Rasentyp gibt es dann Empfehlungen für den Stickstoffbedarf, welche sogar oftmals schon auf der Düngerverpackung aufgedruckt sind. Die erforderliche Düngermenge je Quadratmeter Rasenfläche lässt sich nach der Formel „Düngermenge (g/m²) = Reinnährstoffmenge (g/m²) * 100 / Nährstoffgehalt (%) im Dünger“ berechnen.

Wer keine zu große Wissenschaft daraus machen möchte, kann in kleinen Parzellen testen, um seinen Rasen kennenzulernen.

Streuwagen oder Handstreuer, was ist wann zur Gartenpflege geeignet

Da der Rasendünger meist in der Form streufähiger Granulate angeboten wird, lassen sich diese am besten mit einen Streuwagen auf der gesamten Rasenfläche verteilen. Aber hier ist Vorsicht geboten. Mit dem Streuwagen kann man Flächen optimal düngen oder auch sehr schnell überdüngen. Größere Rasenflächen lassen sich gut mit einen angetriebenen Handstreuer als Schleuderstreuer düngen. Dieser Handstreuer wird mittels Akku betrieben und in der Hand gehalten. Empfohlen wird, den Dünger auf den trockenen Rasenflächen auszubringen. Nach der Düngung sollte zwei Tage die Rasenfläche nicht gemäht oder anders bearbeitet werden. Das Granulat benötigt Wasser, damit es sich auflöst. Dazu ist sicher Regen als natürliche Gegebenheit optimal zur Rasenpflege. Regnet es nicht, dann ist die Rasenfläche zu bewässern. Zweimal reichlich mit 10 bis 15 Litern Wasser pro Quadratmeter gegossen, sollte ausreichend sein. Somit garantieren Sie, dass der Rasendünger in die Erde kommt und nicht durch Wind oder andere Dinge verloren geht.

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Gartentechnik von Gardena zum Vertikutieren und Rasen düngen

Das Gardena Programm bietet eine große Auswahl an Gartentechnik. Hier erhalten Sie viele Dinge rund um die Rasenpflege im Garten. Neben vielen Gartenwerkzeugen bietet Gardena außerdem komplette Bewässerungslösungen an. Um Rasensamen nachzusähen, reicht das sähen mit der Hand eigentlich aus. Meist sind nur kleine Flächen betroffen, die vorher mit Moos oder Unkraut bewachsen waren. Für größere Flächen bietet Gardena ebenfalls entsprechende Hilfsmittel an.